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<pre>Bei meinen aktuellen Kombi-Prognosen lohnt sich am 18. Spieltag der Bundesliga ein Blick auf den FC Köln (im Bild: Florian Kainz), der auf Schalke gastiert. (Â© IMAGO / Mika Volkmann)  <p> Das jüngste 0:2 gegen Schalke hatte dann allerdings doch die schlechteste Platzierung der laufenden Saison zur Folge: Vor dem Gastspiel im Kraichgau muss der Aufsteiger nun erstmals mit dem 1Rang vorlieb nehmen — was zugleich eine bedrohliche Annäherung an den Relegationsplatz bedeutet.  <p>  Schalke kämpft gegen die beiden punktegleichen Konkurrenten Mainz und Hertha BSC um die beiden Fix-Plätze in der EL-Gruppenphase. Aufgrund der Tordifferenz haben die Knappen momentan noch das Nachsehen. Da sich die Rheinhessen und die „Alte Dame“ am letzten Spieltag gegenüberstehen, könnten die Königsblauen zum lachenden Dritten werden. <p> Am vergangenen Wochenende schafften die Stuttgarter im Baden-Württemberg-Derby gegen Freiburg mit einem 3:0-Heimerfolg einen Befreiungsschlag. Im Falle einer Niederlage wären die Schwaben in gefährliche Nähe zu den Abstiegsrängen geraten. <p>  Bei der entsprechenden Wette halte ich nach einem noch etwas verunsicherten Beginn die rechtzeitige Rückkehr der Münchener zu ihrer legendären Winner-Mentalität für möglich:  </pre>


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<pre>When you're trying to give a post-match interview, but Rudi Völler crashes it… ?  <p> Zu statisch und ausrechenbar wirkt die Mainzer Offensive. Es fehlen Ideen um sich Zutritt in den gegnerischen Strafraum zu verschaffen.  <p>  Imposant ist die Defensiv-Stärke des fünftbesten Heimteams der laufenden Saison. Insgesamt gab es zu Hause erst neun Gegentore. Abgesehen von den drei gegen Hoffenheim, gab es in den restlichen 14 Heimspielen nur sechs Gegentreffer. <p> Die Heimstärke war in den vergangenen Jahren stets der große Trumpf der Berliner. Auch in der Vorsaison trug die Performance im Olympiastadion wesentlich zur Teilnahme an der Europa League bei. 12 von 17 Spielen konnte die Hertha daheim gewinnen, auswärts gelangen nur drei Siege. <p>  Da die aktuelle Hertha-Generation allerdings nicht mehr zum Klagen und Lamentieren neigt, wird das Team den Status quo auch gegen den BVB mit Klauen und Zähnen verteidigen wollen: Und schon das Hinspiel offenbarte, dass der Favorit durchaus in einige Schwierigkeiten zu bringen ist.  </pre> 


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<pre> Im Prinzip nicht unmöglich, denn die Hertha blieb in dieser Saison zu Hause schon gegen die Bayern (1:1) und Borussia Dortmund (2:1) unbesiegt.  <p> Fest steht allerdings schon jetzt, dass mit der Verpflichtung Schaafs neuer Optimismus in Hannover eingekehrt ist.  <p>  Bei den Gastgebern dürfte sich aber die Begeisterung darüber in Grenzen halten, dass es nun schon wieder gegen einen unmittelbaren Tabellennachbarn ums nackte Überleben geht — den entsprechenden Bedarf hatte spätestens das vorwöchige Debakel beim FC Augsburg gedeckt. <p>  Etwas maßlos mutete jenes 0:4 an der Weser schon allein deshalb ab, weil das bis dahin darbende Werder seinen Tor-Saldo innerhalb von nur 90 Minuten kurzerhand verdoppelte — für ihre vorherigen vier Treffer hatten die Grün-Weißen noch volle elf Spieltage gebraucht. <p>  Da zumindest manche Fehler jedoch recht unkompliziert aus der Welt zu schaffen sind, hat sich der Wind mit der Entlassung des vormaligen KSC-Coaches innerhalb kürzester Zeit gedreht. Lag Ingolstadt nach zehn Spieltagen noch am Boden, führt das Team fünf Runden später die gefühlte Formtabelle an.  </pre>


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<pre> Sowohl die Hamburger als auch Köln zeichnen sich nicht unbedingt als Torfabriken aus. Der Effzeh hat mit zwölf Toren aus den bisherigen 18 Spielen die schwächste Offensive der gesamten Bundesliga. Der HSV hält bei 15 Treffern, nur Köln, Stuttgart und Bremen haben noch weniger Tore auf ihrem Konto.  <p> So kündigt sich namentlich die Berliner Defensive selbst für das harmlose Schlusslicht ausnahmsweise nicht als undurchdringliches Bollwerk an; allein in den letzten beiden Partien hatte es für die Hauptstädter sieben Gegentreffer gesetzt.   <p> Eine neuerliche Trainer-Diskussion wird es in Bremen aber nicht geben. Noch nicht. Gegen den HSV sollte nicht verloren werden, auch wenn Baumann betont: „Zweifel haben wir nicht. Wir bewahren die Ruhe. Aber wir sprechen knallhart die Sachen an, die nicht funktionieren.“ <p>  Obwohl der SCF in dieser Saison bereits zwölf Mal die weiße Weste bewahren konnte, sprechen die Offensivkräfte auf dem Platz dagegen. Bei Leipzig sind Christopher Nkunku (13 Tore) und Timo Werner (9) einsatzbereit. Der wieder fitte Nkunku liegt gleichauf mit Freiburgs Vincenzo Grifo (13) auf Rang zwei der Torschützenliste, nur hinter Werders Niclas Füllkrug (16).  <p> für ein Ende der Durststrecke dürfte zudem die Tatsache sprechen, dass die Auswärtsschwäche bislang zumindest gegen Teams aus dem untersten Drittel nicht ganz so stark ins Gewicht gefallen war: Aus Ingolstadt und Wolfsburg kehrten die Blau-Weißen einstmals sogar siegreich zurück.  </pre>


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<pre> Das dürfte jedoch weniger mit der körperlichen Fitness als vielmehr mit der geistigen Frische zu tun haben. „Das kommt mehr vom Kopf. Alle haben die Ergebnisse gesehen, die Mannschaft war irgendwie verkrampft“, so Hertha-Coach Dardai am Montag.  <p> Am letzten Bundesliga-Spieltag geht es sowohl im Abstiegskampf als auch im Rennen um die Europapokal-Plätze noch einmal hoch her.  <p>  So auch in der vergangenen Woche, als sich mit Keeper Thomas Kessler (Hüftprellung) und dem Defensiv-Duo Frederik Sörensen(Muskelverletzung)/Pawel Olkowski (Sprunggelenksprobleme) drei weitere Akteure auf unbestimmte Zeit abmeldeten. <p>  Passend zur Erwartung eines ereignisreichen Spieltags, macht sich meine Über-/Unter-Kombi gleich einmal auf ein überaus turbulentes Geschehen gefasst:  <p> – Angesichts mehrerer vergebener Hochkaräter war der „Schock“ von Davie Selke in erster Linie selbstinduziert.  </pre>


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